Historie

Die Jugend in unserer kleinen Gemeinde Rügshofen, sah das Fußballspielen

schon seit jeher als sinnvolle Freizeitbeschäftigung an. Nach eigenen

Regeln wurde entweder auf der Dorfstraße oder auf der „Schneiders – und

Dermerswiesen“ gebolzt.

Im Jahre 1959 aber begann sich da etwas zu verändern. Aus einer Bierlaune

heraus vereinbarten zur vorgerückten Stunde die Jungbauern aus

Rügshofen und Gerolzhofen ein Freundschaftsspiel gegeneinander auszutragen,

das an einem Sonntagnachmittag stattfinden sollte. Mit allem

möglichen Schuhwerk, nur nicht mit Fußballschuhen traten die Rügshöfer

Burschen zum ersten mal auf einem richtigen Fußballplatz an. Es war der

alte Sportplatz an der Dingolshäuser Straße (bekannt auch als Säusee),

wo jetzt das Schwimmbad steht. Die Rügshöfer zeigten viel Engagement

und Einsatz, und konnten so das Spiel mit 10:2 Toren für sich entscheiden.

Dieser Erfolg machte mutig und hungrig. Wenig später wurde ein zweites

Spiel vereinbart, diesmal war der Gegner die Betriebsmannschaft der Spedition

Vetter. Auch aus diesem Spiel gingen die Rügshöfer Burschen als

6:2-Sieger hervor.

Zu diesem Zeitpunkt reifte bei einigen Rügshöfern der Gedanke, einen

Sportverein ins Leben zu rufen, um sich mit regulären Mannschaften im

Wettkampf zu messen. Ludwig Herbig und Ferdinand Ach traten an, um

diese Idee in die Tat umzusetzen. Sie fanden im damaligen Kreisvorsitzenden

des BLSV Gerolzhofen, Herrn Otto Konhäuser, einen fachkundigen

Berater.

Nachstehende Kameraden standen bei der Gründung Pate:

Ach Ferdinand

Brabec Karl sen.

Brabec Karl jun.

Brand Anton

Brünn Ludwig

Herbig Ludwig

Herbig Werner

Tröster August

Vetter Peter

Weber Robert

Weinig Hans

Orth Bernhard

Orth Karl

Römmelt Georg

Römmelt Oswald

Rößner Karl

Seitz Stephan

Trapp Josef

Hillenbrand Josef

Hofstetter Andreas

Kohler Bruno

Königer August

Mattmann Friedrich

Nüßlein Valentin

Orth Adam

Am 28. Februar fand in der Gastwirtschaft „Derr“ in Rügshofen eine erste

vorbereitende Besprechung über die Gründung eines Sportvereines statt.

Kurz darauf, am 09. März traf man sich dann in der Gastwirtschaft „Fischer“

in Rügshofen zur Gründungsversammlung. Es waren 26 Interessierte

erschienen.

1962

Das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm August Königer. Er führte den

Aufbau weiter unermüdlich fort.

1963

Die Stadt Gerolzhofen kündigte den Vertrag über die Platzbenutzung an

der Dingolshäuser Straße. Als Hauptgrund wurde die Lärmbelästigung für

das nahe Krankenhaus angeführt. Trainer Wenzel Kräußl wußte Abhilfe.

Als Mönchstockheimer verstand er es, einige Spieler aus seiner Gemeinde

in die Mannschaft einzubauen, was sich nun bezahlt machte. Die Nachbargemeinde

sprang ein und überließ ihr neu angelegtes Spielfeld. Das

Vereinslokal wurde vom Gasthaus „Tröster“ ebenfalls in die Nachbargemeinde

ins Gasthaus „Nastvogel“ verlegt.

1964

Der Sportverein Rügshofen konnte erstmals eine Schülermannschaft zur

Verbandsrunde anmelden. Die Betreuer waren Harald Pils und Josef Orth.

Die Mannschaft wurde gebildet von: Gerhard Rößner, Ludwig Königer,

Oskar Fischer, Hubert Trapp, Hilmar Orth, Klaus Meinhard, Heinz Marx,

Günter Kneißl, Ewald Großkinsky, Theo Lutz, Josef Sahlmüller, Helmut

Habelsberger und Otmar Kleiner.

1965

In der Generalversammlung vom 19. März kam aus den Reihen der

Mönchstockheimer Spieler der Antrag, den SV Rügshofen in eine Spielergemeinschaft

umzubenennen. Am 25. März wurde die Fusion auf eineraußerordentlichen Mitgliederversammlung vollzogen. Der Vereinsname

lautete nun SpVgg Rügshofen – Mönchstockheim.

1970 

Im August wurde im Saalbau Nastvogel das 10-jährige Vereinsbestehen

gefeiert. Eine besondere Ehrung wurde dabei den aktiven Spielern Adam

und Bernhard Orth zu teil. Sie hatten es in knapp 10 Jahren auf über 300

Spiele gebracht. Franz Miosga, der Torjäger der Mannschaft wurde für

über 200 Treffer geehrt. Weiter wurden für besondere Verdienste der amtierende

Vorsitzende August Königer, sowie Urban Weigand, Josef Orth,

Helmut Horn, Franz Reuß, Harald Pils und Ludwig Herbig ausgezeichnet.

Eine besondere Ehrung erfuhr der langjährige Trainer und Motor des

Vereinslebens, Wenzel Kräußl.

1972 

Der Sportverein Rügshofen begann mit dem Bau eines ersten, eigenen

Sportplatzes.

1973 

Der Sportplatz war fertig und bespielbar. Die aus Rügshofen stammenden

Mitglieder wünschten deßhalb die Verlegung des Spielbetriebes nach

Rügshofen. Auf der Generalversammlung vom 24. März entbrannte eine

heftige Debatte über dieses Vorhaben. Eine anschließende Abstimmung

führte dann zur Auflösung der Spielergemeinschaft zum Beginn der neuen

Saison.

In der Generalversammlung vom 19. Mai kam es zu einem Neubeginn

beim SV Rügshofen. Nach über 11-jähriger verantwortungsvoller Tätigkeit

kandidierte August Königer nicht mehr für den Posten des 1. Vorsitzenden

und wurde von Hubert Dippert abgelöst.

Die frühere Schulscheune und der ehemalige Schulgarten wurden dem

Verein als Unterkunft überlassen. Dank uneigennütziger Mithilfe der Mitglieder

und Sportfreunde wurde dort an Samstagen und Feierabenden

Umkleide-, Dusch- und Sanitärräume, sowie ein Vereinslokal geschaffen.

1974

Am 21. Juli wurde das neugeschaffene Sportheim zusammen mit dem

Sportplatz offiziell eingeweiht.

Als Höhepunkt der Feierlichkeiten wurde ein Pokalturnier ausgetragen.

Für das Einlagespiel konnte die Vereinsführung die Mannschaften das FC

05 Schweinfurt (2. Bundesliga) und des FC Gerolzhofen (Landesliga Nord)

gewinnen. Den Anstoß vor einer großen Kulisse vollzog die Abgeordnete

im Bayerischen Landtag, Frau Maria Wiederer. Der FC Schweinfurt 05

konnte das Spiel mit 1:0 Toren für sich entscheiden.

Der Wechsel von Mönchstockheim nach Rügshofen belebte das jährliche

Vereinsgeschehen neu. Vereinsausflüge, Sommernachtsfeste, Faschingsveranstaltungen

etc. gehörten nun zum Veranstaltungskalender des SVRügshofen. Auch die Mitgliederzahlen bewegten sich nach oben.

1975

Die Vereinsgeschicht des SV Rügshofen erfuhr neue Höhepunkte. Nachdem

man in den Vorjahren öfter an Meisterschaften schnuppern durfte,

konnte nun sowohl die 1. Mannschaft als auch die Reserve die Meisterschaft

und den Aufstieg in die B-Klasse feiern.

Auch die Fertigstellung des Sportheimes mit Gastraum, sowie Küchenund

Toilettenräumen konnte gefeiert werden. Die Bewirtung erfolgte in

eigener Regie.

1976

Das Baufieber des SV Rügshofen hielt an. Diesmal stand die Errichtung

eines zweiten Spielfeldes auf dem Programm. Das abfallende Gelände

erforderte große Erdbewegungen, aber Hubert Dippert verstand es mit

der US-Armee Verbindung aufzunehmen und erreichte so, daß die Arbeiten

von Pioniereinheiten aus Kitzingen im Rahmen ihrer Ausbildung ohne

Berechnung ausgeführt wurden.

Erneut konnte eine Schülermannschaft des SV Rügshofen zur Verbandsrunde

angemeldet werden. Betreut wurde sie von Edmund Volk und Josef

Bender.

1977 

Erneut gab es einen Führungswechsel im Verein. Der Geburtshelfer des

Vereins, Ludwig Herbig, trat die Nachfolge von Hubert Dippert für das

Amt des Vorsitzenden an.

1978

Der Höhenflug des Vereines ist gestoppt. Der Sportverein Rügshofen stieg

wieder in die C-Klasse ab. Der Verlust von einigen Stammspielern war

nicht aufzufangen.

Auf dem Sportgelände des SV Rügshofen fand ein Talentsucherlehrgang

statt, bei dem mit Joachim Knetzger, Hubert Herbst und Robert Brünn

auch drei Rügshöfer Schülerspieler teilnahmen.

1979

Der Sportverein Rügshofen nahm mit einer Abordnung am Festzug anläßlich

der 1200-Jahrfeier in Gerolzhofen teil. In urzeitlicher Fellbekleidung

gehüllt fand man große Beachtung bei der zahlreich den Zugweg säumenden

Bevölkerung.

1980

Die Bewirtung des Sportheimes wird erstmals an einen Pächter übergeben.

Der stetige Arbeitsaufwand war für die Mitglieder zu groß geworden.

Vom 27. bis 30. Juni feierte der SV Rügshofen sein 20-jähriges Bestehen

mit einem Programm, das für jeden etwas zu bieten hatte. Es wurde

Damenfußball, AH-Spiele, Faustball und ein Pokalturnier angeboten.

Mit der Stadt Gerolzhofen wurde ein Erbpachtvertrag

über das Sportheim und einen Teil des Umgriffes abgeschlossen.

Die Stadt Gerolzhofen errichtete neben

dem Sportheim einen Kinderspielplatz, der von

den Kindern gerne genutzt wird.

1982

Anläßlich der Jahreshauptversammlung wurde der

langjährige 1. und 2. Vorsitzende August Königer

zum Ehrenvorstand ernannt. Für die besonderen Verdienste wurden gleichzeitig

Altbürgermeister Josef Ernst und Gründungsvorsitzender Peter Vetter

als Ehrenmitglieder ausgezeichnet.

Ferner wurde nach dem Konkurs des bisherigen Bierlieferanten, ein neuer

Vertrag mit der Brauerei Düll in Krautheim abgeschlossen. Das Mobiliar

des Sportheims, das damals noch von der Brauerei Hümmer stammte,

konnte aus der Konkursmasse gekauft werden und ist nun im Besitz des

SV Rügshofen.

1983

Der neue zweite Sportplatz konnte in Betrieb genommen werden. Vorher

gab es aber wieder viele Arbeiten zu erledigen: Tore mußten gesetzt werden,

die Umplankung wurde erstellt und konnte gleichzeitig als Wasserleitung

genutz werden. An der Seite zur Siedlung hin mußte ein hoher

Ballfang errichtet werden, die südliche Seite wurde eingezäunt und der

gesammte Umgriff des Platzes mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt.

Die sportlichen Leistungen gingen jedoch leider wieder zurück, da die

Mannschaft erneut einem Generationswechsel unterzogen werden mußte,

wie er von keinem Verein so einfach aufzufangen ist. 

1984

Nach langen Vorarbeiten konnte das neue Spielfeld feierlich eingeweiht

werden. Die beiden Geistlichen, Pfarrer Grunenberg und Pfarrer Rudolph nahmen die kirchliche Weihe vor, sportlich wurde das Spielfeld mit einem

Pokalturnier eingeweiht. 

1985

Für die Zuschauer, die bei Wind und Wetter die Mannschaften stimmgewaltig

unterstützen, wurde zwischen den Spielfeldern eine Unterstellhütte

errichtet.

Im Zuge des 25-jährigen Bestehens, das über drei Tage gefeiert wurde,

ist an der Nordwestecke des Sportgeländes ein Schilfsandsteinfindling,

der vom Rügshöfer Steinmetz Heinrich Herbst behauen wurde, aufgestellt

worden.

1986

Vom SV Rügshofen wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Gerolzhofen

anläßlich der Fertigstellung des Rathauses Rügshofen mit Umgriff, das 1.

Rügshöfer Dorffest ausgerichtet. Fast das gesamte Dorf legte mit Hand

an und das Fest war ein voller Erfolg.

1988

Erneut vollzog sich ein Wechsel in der Vereinsführung. Der 11 Jahre amtierende

Vorstand Ludwig Herbig, der den Verein weiter vorwärts brachte

und viel leistete, gab sein Amt an Herbert Königer ab.

Das Nebenzimmer des Sportheimes, welches im 1. Bauabschnitt als Gastzimmer

diente, bedurfte dringend einer Renovierung. In vielen Arbeitsstunden

wurde es zu einem schmucken Nebenzimmer umgebaut.

Der Parkplatz, bei schlechtem Wetter mit Dreck und Pfützen übersäht,

wurde erstmals mit grobem Schotter befestigt.

1989

Die 1. Mannschaft des Sportvereines Rügshofen zeigte eine deutliche

sportliche Verbesserung und konnte sich im oberen Drittel der Tabelle

festsetzen. Zum Ende der Spielzeit hin aber mußten wieder einige Federn

gelassen werden. 

1990

Der 30-jährige Geburtstag des SV Rügshofen bildete den Mittelpunkt des

Jahres.

1992

Der Sportverein konnte seine zweite Meisterschaft in der Vereinsgeschichte

feiern. Nach einer langen und nervenaufreibenden Saison, in

der man fast immer der Gejagte war, erntete unsere 1. Mannschaft am

Ende den verdienten Lohn. Der SV Rügshofen erwies sich als das beste

Team der Saison 1991/92 und errang nach 26 Spieltagen bei nur zwei

Niederlagen mit 64:25 Toren und 42:10 Punkten die Meisterschaft in der

C-Klasse Gruppe 17. Das bedeutete zum zweitenmal den Aufstieg in die

B-Klasse.

1993

Das Sportgelände wird um einen eigenen Brunner ergänzt,

Nach zwei, im Elfmeterschießen entschiedenen Relegationsspielen, stieg

der SV Rügshofen wieder in die C-Klasse ab.

1994

Im Endspurt der Spielzeit 1993/94 wurde die Tabellenführung und die schon

greifbare Meisterschaft in der C-Klasse verspielt, und wieder mußte der

SV Rügshofen in die Relegation, diesmal um den Aufstieg. Nachdem in

Schallfeld der B-Klassist aus Altenschönbach mit 3:0 bezwungen wurde,

scheiterte man in Abtswind erst im Elfmeterschießen an der DJK Rimbach.

1995

Der Sportverein Rügshofen schreibt wieder Geschichte. Erneut konnte sich

die Mannschaft in der Tabellenspitze festsetzen und führte das Feld auch

lange Zeit an. Im Verlauf der ganzen Saison stritten sich Lindach, Gernach,

Frankenwinheim II und der SV Rügshofen um die Tabellenspitze.

Während Frankenwinheims Reserve zum Ende hin abfiel, entschied sich

die Meisterschaft unter den restlichen drei Vereinen am letzten Spieltag.

Als Tabellenführer mit einem Zähler Vorsprung mußte der SV Rügshofen

in Krautheim antreten. Das hart umkämpfte Spiel konnte letztlich als 2:1-

Sieger beendet werden, was zum dritten mal in der Vereinsgeschichte die

Meisterschaft in der C-Klasse brachte.

Die Reservemannschaft belegte mit einem Spiel weniger den zweiten Rang

in der Reserverunde.

Nachdem Trainer Klaus Bregel seinen Abschied zum Saisonende bekannt

gab, wurde den Spielern und Anhängern mit Horst Hasenkopf ein neuer

Trainer vorgestellt.

Das 35-jährige Bestehen konnte in der Zeit vom 01. Juli bis 03. Juli gefeiert

werden. Es wurde ein durchaus attraktives Fest- und Rahmenprogramm

zusammen gestellt, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Als

besondere Zugnummer wurden Fallschirmabsprünge mit Bruno

Gandziarowski und einigen seiner Nordpolspringern und Weltmeistern

organisiert.

Für eine bessere Pflege der Sportplätze wurde eine neue Beregnungsanlage

angeschafft.

1996

Wieder geriet der SV Rügshofen in die Mühlen einer Relegation. Nachdem

man in der Meisterschaft mit Abtswind punktgleich abschloß, war

ein Entscheidungsspiel von Nöten, das nicht gut für den SVR endete und

den Gang in eine erneute Relegation bedeutete. Letztendlich scheiterte

man am SV Germania Lülsfeld und stieg wieder ab.

Auf Platz eins wurde ein neuer Rasen ausgesäht und es wurde ein fahrbarer

Rasenmäher angeschafft.

1997

Auch in diesem Jahr kam der SV Rügshofen nicht an einer Relegationsrunde

vorbei. Trainer Horst Hasenkopf führte seine Mannschaft auf den

zweiten Platz in der Meisterschaft hinter dem SV Kolitzheim. Das

Relegationsspiel in Stadelschwarzach konnte mit 3:2 gewonnen werden

und erneut spielte der Sportverein Rügshofen in der B-Klasse.

Eine dringende Renovierung der Duschen wurde durchgeführt, in den

Umkleiden wurden Holzdecken und neue Lampen angebracht.

Das neue Spielfeld konnte gegen Kolitzheim eingeweiht werden.

Der Vereirnsausflug führte über Karlsbad nach Prag und war ein voller

Erfolg.

Norbert Rumpel trat als 2. Vorstand zurück, seine Nachfolge trat Georg

Herbig an.

1998

Endlich konnte die B-Klasse einmal gehalten werden.

Klaus Bregel kam als Trainer zurück, nachdem Horst Hasenkopf uns in

Richtung Koppenwind verlassen hatte.

Der Vereinsausflug führte die SV-Familie in das Fichtelgebirge.

Der Zugang zur Unterstellhalle über den alten Schulhof wurde gepflastert

und in der Generalversammlung gab Herbert Königer bekannt, daß er

nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidiert. Seine Nachfolge trat

Dieter Roede an.

1999

Auch der Posten des zweiten Vorsitzenden wurde wieder neu besetzt. Für

Georg Herbig übt nun Bernhard Volk dieses Amt aus.

Berlin und der Spreewald war das Ziel des Vereinsausfluges in diesem

Jahr.

Sportlich erfreulich war, daß auch in dieser Saison die B-Klasse gehalten

werden konnte.

Die Vereinsgaststätte wurde mit neuen Sitzpolstern und Vorhängen ausgestattet.

Für den Trainingsbetrieb wurde eine fahrbare Freistoßmauer gebaut und

für die bessere Pflege des Umfeldes am Sportgelände ein neuer Handrasenmäher

erworben.

Der Parkplatz vor dem Vereinsheim und ein neuer Stellplatz für die Mülltonnen

wurden befestigt.

Erneut mußte der Posten des Trainers neu vergeben werden. Die Nachfolge

von Klaus Bregel trat Helmut Thein an.

Andreas Aigner betätigte sich als Sponsor für neue Trainingsanzüge und

die Brauerei Düll aus Krautheim stattete unsere Mannschaft mit neuen

Trikots aus.

In der Bewirtungshütte zwischen den Sportplätzen wurden Renovierungsarbeiten

durchgeführt. Der Fußboden wurde mit neuen Spanplatten versehen,

ein neuer PVC-Belag wurde ausgelegt, der Getränkemarkt Marx

stellte einen neuen, größeren Kühlschrank zur Verfügung und ein neuer

Anstrich der Hütte war auch fällig.

2000

Bei zwei Turnieren des FC Gerolzhofen in der Dreifachturnhalle nahm auch

der SV Rügshofen teil.

Im Geo-Aktiv wurde vom SV Rügshofen bereits zum fünften mal eine

Tennisnacht angeboten, die auch heuer wieder großen Zuspruch fand.

Die Generalversammlung im März brachte keine Veränderungen in der

Vereinsführung.

Helmut Thein und seine Mannschaft kamen über die gesamte Saison

nicht aus der Kellerregion der Tabelle heraus und spielten bis zum Ende

gegen den Abstieg. Trotz unsrem Jubiläums musste die Mannschaft am

Ende absteigen.

Das 40-jährige Jubiläum mit großen Festzelt auf dem Sportgelände wurde

lange geplant und mit Hilfe vieler Helfer ein voller Erfolg.

Sportlich konnte das Jahr für den SV Rügshofen kaum besser verlaufen.

Unter Trainer Helmut Thein schaffte die Mannschaft mit 9 Punkten

Vorsprung auf die Verfolger souverän den sofortigen Wiederaufstieg.

In Cabriolets, einheitlich mit roten Meisterschafts- T-Shirts bekleidet und

eine selbstgebaute Meisterschale in der Hand, konnte man sie in

Gerolzhofen und den umliegenden Ortschaften sehen und hören.

2001

Dies bedeutete für den SV

die 4. Meisterschaft und

insgesamt den 5. Aufstieg

in die damalige B-Klasse

in seiner Vereinsgeschichte.

Leider bis heute der letzte

Grund sportlich die Korken

knallen zu lassen. Und

Korken knallen lassen,

können die SV´ler.

Das abschließende Bad im Pool des Vorstandes durfte natürlich auch nicht

fehlen.

2002

Nach dem Rücktritt einiger routinierter Spieler und Querelen in der

Mannschaft tat sich der SV Rügshofen von Anfang an schwer in der BKlasse.

Die vom Vorjahr erfolgsverwöhnten Kicker wurden je auf den Boden

der Realität zurückgeholt. Aufgrund ausbleibender Erfolge begann es

gegen Ende der Vorrunde zwischen Mannschaft und Trainer Helmut Thein

zu kriseln. Der Verein entschied sich die Rückrunde mit neuen Trainer zu

bestreiten und so den Abstieg zu verhindern. Das Traineramt für die

Rückrunde übernahm Michael Markert, der als Führungsspieler

maßgeblich an dem Wiederaufstieg beteiligt war. Trotz aller Bemühungen

der Mannschaft und des Trainers, der das möglichste aus der Mannschaft

rausholte, musste der SV Rügshofen als 14. wieder in die A-Klasse

absteigen.

2003

Dieses Jahr steht für Veränderungen im Verein und Mannschaft. Sportlich

musste die Mannschaft , nachdem sich die Personaldecke nach dem

Abstieg nochmals reduziert hatte , erst wieder Fuß fassen. Gespielt wurde

wieder in der A-Klasse Schweinfurt- Gruppe 3. Dem Verein gelang es,

Dieter Mäuser als Trainer für diese Aufgabe zu gewinnen. Am Ende der

Saison 2002/2003 erreichte man den 9. Platz und verabschiedete sich von

der in den letzten Jahren innehabende Favoritenrolle in der A-Klasse. Zum

Ende des Jahres hörte unser langjährige Pächter Addi Karrasimos und

seiner Ehefrau Dimitra als Wirtsleute nach 11 erfolgreichen Jahren in

unserem Sportheim auf. Ein gleichwertiger Ersatz konnte bis heute nicht

gefunden werden.

2004

Die Gerätschaften für die Pflege und in die

Instandhaltung unserer Sportanlage wurden

jedes Jahr mehr. Die Aufbewahrung in

verschiedenen Kellern und Scheunen von

Vereinsmitglieder machte das Handling für die

freiwilligen Helfer schwierig. Der Verein musste

reagieren und beschloss den Neubau einer

Gerätehalle auf unserem Sportgelände. Schnell

war der Plan gemacht und mit vereinten Kräften

gingen die SV´ler ans Werk, damit sich pünktlich

zum 45 jährigen Bestehen im nächsten Jahr, die

harmonisch an die Tribünenüberdachung

angegliederte Geräthalle, fix und fertig

präsentieren konnte. Sportlich spielte die

Mannschaft weiter unter Trainer Dieter

Mäuser in der A-Klasse und schloss die Saison

2003/2004 als 8. ab. Das Sportheim wechselte

in diesem Jahr zweimal den Pächter. Ein zweiter

Addi war allerdings nicht dabei. Der

gastronomische Höhepunkt des Jahres bildete

eine im Biergarten abgehaltene

Grillolympiade. Hierbei brachten zahlreiche

Grillmeister ihr Bestes auf den Teller und

warteten auf das Urteil der Jury mit dem

damaligen Bürgermeister Hartmut Bräuer.

Besonders bemerkenswert an der Veranstaltung

war, dass sogar der Bayrische Rundfunk über

die 1. Rügshöfer Grillolympiade berichtete.

2005

Das 45-jährige Bestehen unseres Vereines wurde ohne großartige Feierlichkeit

abgehalten. Die Führung des Vereines war sich nach dem groß

aufgezogenen Jubiläum im Jahre 2000 einig, dass Jubiläum lediglich mit

kleineren Aktionen zu begehen. So wurde im Sportheim unter Mitwirken

unseres damaligen Pächter einige kleinere Motto-Abende mit verschiedenen

Essensschwerpunkten abgehalten. Diese Abende sollten vor allem

unseren Wirt unterstützen und Publikum in unser Sportheim bringen.

Diese Rechnung ging bekanntlich leider nicht auf. Sportlich beging der SV

sein Geburtstagsfest mit der Austragung eines Jubiläums-Kleinfeldturnier.

10 Mannschaften aus der Umgebung traten gegeneinander an

und spielten einen Sieger aus. Nach Bewirtung am Sportplatz wurde der

Abend im Biergarten mit musikalischer Untermalung der Harlem Brothers

ausklingen lassen. Die 1. Mannschaft , weiterhin unter der Leitung von

Dendi Mäuser , belegte den 10. Platz in der Saison 2004/2005 der AKlasse

SW – Gruppe 3. Aber auch einen Turniersieg konnte der SV Rügshofen

verbuchen. So gewann eine Mannschaft aus Rügshöfer Spielern und einigen

Mädels unter dem Namen „Koma Kolonne“ das 3. Fußball- Gauditurnier

um den Brauhaus- Cup in Mönchstockheim.

2006

Seit diesem Jahr muss der SV Rügshofen sein Sportheim wieder ohne

Pächter in Eigenregie unterhalten. Schnell fiel auf, dass an vielen Stellen

der Gaststätte Hand angelegt werden müsse. Man strich das Gartenmobiliar

und versah den Ausschank mit einem neuen Anstrich. Die 1.

Mannschaft drohte zu überaltern und war weit von früheren Erfolgen entfernt.

Daher wurde seit dieser Saison verstärkt das Augenmerk darauf

gerichtet Junge Spieler in die Mannschaft einzubauen. Die Saison 2005/

2006 wurde auf dem 9. Platz beschlossen .

2007

Um den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken wurde in

Eigenleistung das Dach über der Gaststätte neu gedämmt. Der Ausbau

der in den 70iger Jahren eingebaute „Dämmwolle“ im Dachbereich , ein

Abfallprodukt aus der Metallverarbeitung, erwies sich für die Helfer als

äußerst unangenehm und unserem Kassier Engelbert Rößner die

Entsorgung als kostspielig. Desweiteren wurde die Decke der Duschräume

der Heimkabine neu verkleidet. Den in den letzten Jahren aus der 1.

Mannschaft ausgeschiedenen älteren Spielern genügten die

unregelmäßigen Freundschaftsspiele der Rügshöfer Seniorenmannschaft

nicht mehr. Aus diesen Grund wurde eine Spielgemeinschaft mit dem FC

Gerolzhofen geschlossen und man versuchte sich erstmals in einer

offiziellen Seniorenpunkterunde. Die 1. Mannschaft erkämpfte sich in der

Saison 2006/2007 einen 11. Platz und hat war somit im unteren Drittel der

Tabelle angelangt.

2008

Sportlich ging es in diesem Jahr für den SV Rügshofen nochmals eine

Stufe tiefer. Nachdem nach einigen Spielen und einer desolaten

Mannschaftsleistung im Spiel gegen den SV Mönchstockheim Trainer

Dieter Mäuser das Handtuch schmiss, übernahm wiedermal Klaus Bregel

die Mannschaft und versuchte mit allen Mittel den Abstieg in die neugebildeten

B-Klasse zu umgehen. Die Mannschaft fing sich und konnte

bis zum letzten Tag hoffen. Im letzten Spiel der Saison musste sich die

Mannschaft nach großen Kampf dem direkten Konkurrenten TSV Grettstadt

geschlagen geben und stieg als 12-Plazierter ab. Die Rügshöfer Seniorenspieler

hingegen stellten in diesem Jahr schon nahezu die vollständige

Seniorenmannschaft der Spielgemeinschaft Rügshofen / Gerolzhofen.

Nach der Punkterunde beschloss man die Spielergemeinschaft zu lösen

und im nächsten Jahr allein als SV Rügshofen

auf Punktjagd zu gehen. Einen schwerer Schlag

für den Verein stellte der plötzliche Tod unseres

Ehrenmitgliedes und personifizierten Mister

SV Rüshofen Alfred Brünn dar. Unser aller

Fred hinterlässt eine nichtzuschließende Lücke

an Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit und Loyalität

für unseren Verein. Desweiteren wurde

eine längst fällige Straffung und Vereinfachung der vorliegenden Vereinssatzung

in der Generalversammlung einstimmig beschlossen. Als Neuerung

wurde der Posten des 2. Stellvertreters in die Satzung aufgenommen,

um die Pflichten in der Vorstandschaft breiter verteilen zu können.

Als erster 2.Stellvertreter der Vereinsgeschichte wurde Johannes Roth

gewählt , der seitdem das Vorstandsteam um Dieter Roede verstärkt.

2009

Für die Saison 2008/2009 erklärte sich Klaus Bregel nochmals bereit die

Rolle als Trainer zu übernehmen. Nach dem unglücklichen Abstieg der

letzten Saison wurde der Wiederaufstieg als Saisonziel benannt. Dies

erwies sich aufgrund der vollständig neugebildeten Gruppe als schwierig.

Der SV Rügshofen verfehlte den Aufstieg mit seiner jungen Mannschaft

knapp als 4 Platzierter. Die Seniorenmannschaft des SV Rügshofen spielte

eine gute Punkterunde und belegte einen guten Mittelfeldplatz, musste

aber feststellen, dass der vorhandene Spielerkader für eine vollständige

Saison, aufgrund der Vielzahl von Spielen als sehr dünn angesehen werden

muss. Ein Schaden an dem vereinseigenen Rasenmäher machte eine

Neuanschaffung notwendig. Zur Verbesserung der Platzqualität wurden

nach der Saison mit insgesamt 100m³ Sand unsere beiden Sportplätze

gesandet.

2010

Auch in unserem 50. Jubiläumsjahr war der Aufstieg das große sportliche

Ziel. Mit unserem neuen Trainer Lothar Heilmann setzt die Mannschaft

alles daran das Ziel zu erreichen.Kurz vor Ende der Saison muss man leider

einsehen, dass es wieder mit Platz 4 knapp nicht für den SV Rügshofen

reichen wird.

Die Seniorenmannschaft hat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen in

diesem Jahr keine Punkterunde zu spielen. Trotzdem wurde weitergesucht,

um den Kader zu vergrößern. Man konnte die Senioren des FC Schallfeld

für eine Spielergemeinschaft gewinnen. In den ersten Spielen des Jahres

klappte dieses famos und nährt die Hoffnung im nächsten Jahr wieder

eine Seniorenmannschaft in einer Punkterunde melden zu können. Kurz

vor Beginn unsere Festlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen erstrahlt unser

Sportheim im neuen Glanz. Viele hilfreiche SV´ler Hände haben den längst

überfälligen Anstrich in der Gastraum und der Außenfassade erneuert.